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Juni-Umfrage: Auswirkungen der Corona-Krise auf die norddeutsche M+E-Industrie

Ergebnisse Juni-Blitzumfrage M+E-Industrie drei Monate nach Beginn der Corona-Krise: Produktionseinschränkungen und Kurzarbeit trotz langsam steigender Kapazitätsauslastung.

30 Prozent der NORDMETALL und AGV NORD-Mitglieder geben an, dass ihre Produktion aufgrund der Krise eingeschränkt ist. Ein Plus von 2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Gleichwohl scheint – bis auf Bremen – die Talsohle erreicht zu sein, da die Kapazitätsauslastung langsam wieder ansteigt (74,1 Prozent). Noch immer nutzt jeder zweite Betrieb Kurzarbeit um zu überleben, besonders stark sind Gießereien und der Straßenfahrzeugbau betroffen. Bisher mussten nur 4,1 Prozent der Unternehmen betriebsbedingte Kündigungen aussprechen mussten, ein leichtes Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Mai. 63 Prozent aller Befragten geben an, in den nächsten drei Monaten die Belegschaft zu halten, 11 Prozent wollen sogar erhöhen. 26 Prozent rechnen damit, die Zahl der Beschäftigen reduzieren zu müssen. Etwas mehr als die Hälfte – 57 Prozent – will ihre Auszubildenden ganz oder teilweise zu übernehmen, ein Viertel hat sich noch nicht entschieden und 8 Prozent kann die Azubis nicht weiter beschäftigen. 47 Prozent der Unternehmen gibt an, derzeit nicht abschätzen zu können, wann die Produktion das Vorkrisenniveau erreichen wird. Besonders betroffen sind auch hier die Metallerzeugung und Gießereien.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Bundesländern und den Ergebnissen im Einzelnen finden Sie in den Pressemitteilungen sowie den Grafiken.